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19|12|2018

Ausstellung „Hüter der Kirche – Fotografien von Kilian Müller“

Die Städtische Galerie zeigt ab dem 27. Januar 2019 Müllers fotografische Arbeit „Hüter der Kirche“.

Das fotografische Essay entstand als Abschlussarbeit Kilian Müllers an der renommierten Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin und wurde mit dem Canon Profifoto Förderpreis und dem Ernst-Habermann-Preis ausgezeichnet.

„Hüter der Kirche“ werden im Deutschen für gewöhnlich Mesner oder Küster genannt. Letztere Bezeichnung hat ihren Ursprung im lateinischen Wort „custos“, was Wächter oder Hüter, Bewahrer und Beschützer bedeutet. Diese „Hüter der Kirche“, Frauen und Männer aus der Gemeinde, übernehmen Verantwortung für ihre Kirche, pflegen und bewahren sie. In Siebenbürgen kommt ihnen eine besondere Rolle zu. Viele der ehemals großen evangelischen Kirchengemeinden der Siebenbürger Sachsen zählen heute vor Ort nur noch wenige Mitglieder.

Längst betreut ein Pfarrer oder eine Pfarrerin eine Vielzahl von Gemeinden. In dieser Situation sind jene Hüterinnen und Hüter der Kirchen oft die einzigen, die sich permanent um die berühmten Kirchenburgen Siebenbürgens kümmern, sie pflegen, sie bewahren, für die wenigen Gottesdienste im Jahr vorbereiten oder Touristen zugänglich machen. Damit sind diese Menschen zum Stützpfeiler der Gemeinden geworden. Ohne sie wären viele Kirchen bereits dem Verfall preisgegeben, würde das siebenbürgisch-sächsische Gemeindeleben in den Dörfern gänzlich verschwinden. Die Hüter der Kirche sind damit Symbolfiguren für die Situation der Kirchengemeinden in Siebenbürgen, aber auch für die siebenbürgisch-sächsische Kultur insgesamt. Ihnen gewidmet ist die Ausstellung.

In einfühlsamen Bildern hat der aus Lauffen am Neckar stammende Fotograf die Menschen, ihre Kirchen und ihr Lebensumfeld porträtiert. Kilian Müllers Fotografien kreisen um Motive des Fortbestehens und des Wandels, des Vergehens und des Neubeginns.

Gleichsam stellen sie uns Fragen: Was heißt Einsamkeit? Wie weit geht Tradition? Und wie weit Glauben?

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim veranstaltet. Die Vernissage findet am 27. Januar 2019 um 11.30 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis 7. April 2019 in der Städtischen Galerie im Alten Spital in Bad Wimpfen zu sehen. Sie kann montags bis sonntags, von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Auskünfte und nähere Informationen erteilt die Kultur- und Tourismus-Information Bad Wimpfen, Telefon 07063-97200 oder Email info@badwimpfen.org

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